Mit namhaften Händlern aus Pforzheim und dem Enzkreis ist die neue Online-Plattform www.lokalschatz.de der Pforzheimer Zeitung gestartet. Der Online-Marktplatz bietet den Händlern einen einfachen und risikolosen Einstieg in den Online-Handel. Die Endkunden können aus bis zu zehn Artikeln pro Lokalschatz-Händler auswählen. Reserviert wird im Netz – abgeholt und bezahlt beim Händler vor Ort.

69 Prozent der Händler in Baden-Württemberg verkaufen ihre Ware nicht online.
Kaufen immer mehr Kunden im Internet ein, setzt das die Fachgeschäfte unter Druck mit Folgen für die ganze Gesellschaft. Die Zielrichtung des Projekts lokalschatz.de ist es, den Onlinehandel als Chance zu begreifen. Damit wollen die Medienmacher den stationären Handel unterstützen, dessen Angebot und Einzigartigkeit darstellen und dafür sorgen, dass die Region bunt bleibt.

Die Pforzheimer Zeitung geht deshalb einen besonderen Weg und hat eine harmonische Verbindung aus dem traditionellen Geschäftsmodell und einer zukunftsorientierten Online-Strategie entwickelt. Damit ist aus der Lokalschatz-Idee die umfassendste Handelsinitiative der Pforzheimer Zeitung in ihrer Geschichte geworden. "Mit unserer neuen Marke Lokalschatz und flexiblen Marketingpaketen geben wir einerseits dem lokalen Handel einen nachhaltigen Impuls, bieten aber auch den potenziellen Kunden Anreize", erklärt der Geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky.

Die Sieger der Aktion "KundenStar Stuttgart Nord 2016" der Stuttgarter Zeitung Werbevermarktung, ein Wettbewerb der heimischen Wirtschaft um die Gunst der Kunden und den besten Service, sind nun bei einer festlichen Gala gekürt worden.

Im Juni und Juli wurden im Lokalteil Nord-Rundschau der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten die 44 teilnehmenden Unternehmen in Firmenporträts vorgestellt. Mit mehreren Hin-weisanzeigen wurde zusätzliche Aufmerksamkeit für die Aktion geweckt. In einer 20 Seiten starken Zeitungsbeilage standen die Firmen erneut mit den Porträts und dazugehörigen Anzeigen im Mittelpunkt. Die Leser konnten während des gesamten Aktions-Zeitraums ihren persönlichen KundenStar wählen.

"Die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten verstehen sich seit Jahren als starker Medienpartner des Einzelhandels in der Stadt und der Region, und gerade in Zeiten der großen Herausforderungen zeigt sich die Notwendigkeit der Fokussierung auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren. Der Kunde steht im Mittelpunkt aller unserer Überlegungen und Maßnahmen", sagt Herbert

Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.