Jahrestagung des VSZV 2013 in Ravensburg

Kooperation zur Förderung von Medienkompetenz abgeschlossen

Auf der 60. Jahrestagung des VSZV am 17. Mai 2013, die auf Einladung der Schwäbischen Zeitung im neuen Verlagsgebäude von Schwäbisch Media in Ravensburg stattfand, wurde Valdo Lehari jr., Verleger des Reutlinger General-Anzeiger, einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Stellvertretende Vorsitzende bleiben Dr. Christine Bechtle-Kobarg (Eßlinger Zeitung) und Dr. Björn Jansen (Mannheimer Morgen). Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Ullrich Villinger (Zeitungsverlag Waiblingen).

Die baden-württembergischen Zeitungsverleger diskutierten auf der Tagung über die Entwicklung der Branche vor dem Hintergrund digitaler Herausforderungen und schlossen am Nachmittag anlässlich einer festlichen Vortragsveranstaltung in Anwesenheit der baden-württembergischen Staatsministerin Silke Krebs eine Vereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in Baden-Württemberg, mit der die vielfältigen und langjährigen Zeitungsprojekte der baden-württembergischen Zeitungsverlage in das Projekt Kindermedienland des Landes integriert werden.

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Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.