Unter dem Claim "Für Menschen, die eine Meinung haben" hat die Stuttgarter Zeitung eine neue Imagekampagne gestartet. Im Mittelpunkt stehen Stuttgarter Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft.

Ziel der neuen Kampagne ist es, die Positionierung der Stuttgarter Zeitung als Regionalzeitung mit überregionalem Qualitätsanspruch zu stärken. Als Testimonials konnten Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück, die gebürtige Stuttgarter Schauspielerin Natalia Wörner und der frühere VfB-Spieler Cacau gewonnen werden. "Mit der Kampagne investieren wir in die Marke Stuttgarter Zeitung und kommunizieren klar ihre Kompetenz: umfassende Information auf hohem Niveau", so Herbert Dachs, Geschäftsführer der Stuttgarter Zeitung, "Durch die Positionierung der Motive an zentralen Punkten im Verbreitungsgebiet wird die Zeitung außerdem in der Stadt und den Landkreisen sichtbarer."

Eine Fördersumme in Höhe von 2000 Euro hat der Schwarzwälder Bote für sein Projekt Tablet-Schule von der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg erhalten. Die Initiative, die sich für Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen einsetzt, bewertete das Projekt sehr positiv.

Bei der Tablet-Schule handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem Schüler den Umgang mit einem Tablet und dem ePaper des Schwarzwälder Boten im Unterricht erlernen. Knapp 150 Schüler der Klassen 7, 8 und 9 der Falkenrealschule Freudenstadt nahmen kürzlich mit ihren Lehrern an der Tablet-Schule des Schwarzwälder Boten in Zusammenarbeit mit der Volksbank Horb-Freudenstadt und dem medienpädagogischen Institut Promedia Wolff teil. Für den Projektzeitraum vom 5. bis 30. Oktober stellte der Verlag der Schule 30 Tablets und für jeden Schüler einen ePaper-Zugang zur Verfügung. Promedia Wolff bot den Lehrern umfassendes Unterrichtsmaterial an.

Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.