Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten, gemeinsam die reichweitenstärksten Online-Nachrichtenportale im Südwesten, werden künftig im Digitalbereich noch enger zusammenarbeiten. "Wir bündeln unsere Online-Kompetenzen, um noch aktueller und mit einer größeren Themenvielfalt auf unseren Websites berichten zu können", sagen die Chefredakteure von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Joachim Dorfs und Christoph Reisinger. Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten gehören beide zur Medienholding Süd (MHS), in der die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) ihre Regionalzeitungsaktivitäten gebündelt hat.

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von Stuttgart Internet Regional (SIR) – der Online-Gesellschaft der MHS - werden die Online-Redakteure von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten künftig aus einem Newsroom und unter einheitlicher Leitung Nachrichten und Hintergründe recherchieren. Durch die Bündelung können Doppelarbeiten zwischen den heute drei Redaktionen künftig vermieden werden. Der Leiter oder die Leiterin der gemeinsamen Onlineredaktion von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten wird derzeit gesucht. Kommissarisch wird die neue Einheit von einem Team aus Rebecca Hanke (Leiterin Online Stuttgarter Nachrichten), Achim Helbig (Redaktionsleiter SIR) und Anja Treiber (kommissarische Leiterin Online Stuttgarter Zeitung) geführt.

Endlich Zeit zum Ausschlafen, Faulenzen und für die Zeitungslektüre in aller Ruhe – so fühlt sich das Wochenende an! Aus diesem Grund hat die "Pforzheimer Zeitung" ihre Wochenendausgabe weiterentwickelt und bietet ihren Lesern seit diesem Jahr mehr Inhalt, mehr Geschichten, mehr Lokales, mehr Unterhaltung – und vor allem mehr Heimat. "Unsere neue Wochenendausgabe ist der eindeutige Beweis dafür, dass Print lebt", erklärt Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger der "Pforzheimer Zeitung", und ergänzt: "Dem Trend unserer Branche folgend, konzentrieren wir uns auf eine themenorientierte Wochenendausgabe, ohne die Inhalte unter der Woche vernachlässigen zu wollen." Die Rückmeldungen seien durchweg positiv gewesen.

Neben einem plakativen Schaufenster auf der Titelseite hat die PZ gleich mehrere Neuerungen eingeführt. Dazu gehört das neue Format "Heimat! Stark!", das immer samstags Geschichten aus der Region auf einer Sonderseite unterhaltsam und verbraucherfreundlich präsentiert.

Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.