Mit der "Stuttgarter Kinderzeitung" und den "Stuttgarter Kindernachrichten" geben die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten vom 15. März an ihre eigene Kinderzeitung heraus. Stuttgarter Kinderzeitung und Stuttgarter Kindernachrichten erscheinen jeden Freitag und richten sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. "Mit einem eigenen Heft für Kinder sprechen wir unsere jüngsten Leser direkt an und leisten einen Beitrag zur Leseförderung", betonen Joachim Dorfs und Christoph Reisinger, die Chefredakteure von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.

Stuttgarter Kinderzeitung und Stuttgarter Kindernachrichten vermitteln Kindern einerseits Wissen über Zusammenhänge und aktuelle Ereignisse, machen aber auch Spaß mit Witzen, Rätseln und eigenen Aktionen. Testausgaben fanden daher sowohl bei Kindern als auch von Eltern und Lehrern ein sehr positives Echo. Partner aus der Wirtschaft unterstützen das Projekt, indem sie die Belieferung von Schulklassen mit Heften finanzieren. Redaktionell wird die Zeitung von Nadia Köhler (Leitung) und Markus Brinkmann betreut.

Valdo Lehari jr., Verleger und Geschäftsführer des Reutlinger General-Anzeigers und Vorsitzender des Verbandes Südwestdeutscher Zeitungsverleger, feiert am Mittwoch, dem 26. Juni 2013, seinen 60. Geburtstag.

Geboren in Hage (Kreis Norden) studierte Lehari, nach dem Abitur in Reutlingen, in Freiburg Jura. Zwischen 1978 und 1982 beschäftigte er sich an der University of California, Berkeley, sowie an der Stanford Law School, Palo Alto, mit verfassungsrechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen zur Rolle von Verlagen im privaten Rundfunk. Ab 1980 übernahm er Projektverantwortung im familieneigenen Unternehmen. 1983 ging Lehari zunächst für zwei Jahre als Assistent der Geschäftsleitung zum Bonner General-Anzeiger; zeitgleich verantwortete er im familieneigenen Unternehmen EDV und Bildschirmtext. 1985 kehrte er als Mitglied der Geschäftsleitung endgültig in das Reutlinger Verlagshaus zurück, dessen Geschäftsführer und Verleger er heute ist. Lehari war 1986 Gründungsgeschäftsführer von Radio RT4 (heute Antenne 1) und 2000 Gründungsgeschäftsführer des Kooperationsprojektes Druckzentrum NECKAR-ALB, Reutlingen.

Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.