Eßlinger Zeitung startet Internet-Paywall

Printabonnenten lesen online weiterhin kostenlos

Mit 280.026 Visits (IVW Mai 2011) und über 141.427 Unique Usern zählt der Online-Auftritt der Eßlinger Zeitung zu den reichweitenstarken lokalen Nachrichtenportalen. Seit 1. Juni sind jetzt die meisten Inhalte aus der gedruckten Zeitung hinter einer Paywall verschwunden. Trotzdem verzeichnet die Eßlinger Zeitung erstaunlich gute IVW-Zahlen im Juni 2011. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 ist sogar einiges an Zuwächsen zu verzeichnen.

Nutzer können durch die Mehrstufigkeit des Paywall-Konzepts jederzeit selbst entscheiden, ob sie für ausführlichere Informationen bezahlen möchten, da alle Artikel in einer gekürzten Form lesbar sind. Eine intelligente Anzeige an jedem Kurzartikel ermöglicht dem Nutzer, zu erkennen, wie viel Text sich noch hinter der Schranke verbirgt. Zu den Artikeln gehörende Bilderstrecken und Videos sind weiterhin frei zugänglich. Daneben gibt es ein reichhaltiges kostenloses Angebot mit großer thematischer Breite und Aktualität.

Schwäbische Zeitung: Hendrik Groth neuer Chefredakteur

Nachfolge von Ralph Geisenhanslüke in Leutkirch angetreten

Der Wechsel ist vollzogen: Mit Dr. Hendrik Groth hat die Schwäbische Zeitung seit 6. Juli 2011 einen neuen Chefredakteur. Groth löst Ralph Geisenhanslüke ab, der zur Neuen Osnabrücker Zeitung wechselt.

Hendrik Groth ist seit 1990 als Journalist in verschiedenen Positionen aktiv. Unter anderem war er in mehreren dpa-Büros und als stellvertretender Nachrichtenchef der Süddeutschen Zeitung tätig. Seine letzte Station bei einer großen Tageszeitung war die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Dort hatte er von 2003 bis 2007 die Position des stellvertretenden Chefredakteurs inne. Danach arbeitete Groth als Konzernrepräsentant der ThyssenKrupp AG in Südamerika.

Der VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören heute 53 von 56 baden-württembergischen Tageszeitungsverlagen an. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.