Gemeinsam mit der Badischen Pressehaus GmbH & Co. KG hat die Freiburger Agentur Petry & Schwamb GbR zum 01.05.2017 die mediazza GmbH & Co. KG gegründet. Man habe die Rechte an dem Magazin "Talente gesucht" erworben, so die beiden Geschäftsführer des Unternehmens, Hans-Otto Holz und Bardo Petry, um das Ausbildungsmagazin in bewährter Qualität weiterzufüh-ren und auszubauen. Auch sei die Entwicklung weiterer Publikationen mit regionalem Augenmerk geplant.

Anzeigengeschäft und Vertrieb erfolgen zukünftig ausschließlich über die mediazza GmbH & Co. KG. Die Zypresse GmbH hatte im Januar d.J. mitteilen lassen, dass man sich aus der bisherigen Zusammenarbeit zurückziehe.

Von der Pforzheimer Oberbürgermeisterwahl hat die "Pforzheimer Zeitung" erstmals per Facebook-Livestream berichtet. Zwei PZ-Redakteure moderierten den Abend vor, während und nach der Ergebnisbekanntgabe im Pforzheimer Ratssaal. 80 Minuten lang waren die beiden Moderatoren mit dem PZ-Wahlstudio auf Sendung und analysierten sowohl den Wahlkampf als auch das Wahlergebnis. Zahlreiche Interviews mit den OB-Kandidaten und politischen Beobachtern rundeten die Liveübertragung ab. Die "Pforzheimer Zeitung" erzeugte mit diesem Format eine sehr hohe Aufmerksamkeit auf der Internetseite www.pz-news.de und auf dem Facebook-Account der "Pforzheimer Zeitung". Das Angebot erreichte laut Facebook mehr als 116000 Personen. Rund 21000 mal wurde das Video aufgerufen, was 4100 Kommentare, Reaktionen und geteilte Inhalte nach sich zog. In den Spitzenzeiten registrierte das Portal mehr als 1200 Besucher gleichzeitig auf dem Stream. Auch am Tag nach der Wahl wurde der künftige Oberbürgermeister Peter Boch in der Redaktion live auf Facebook interviewt.

Das «traurige Lied» der Verluste wollen die Verleger im Südwesten nicht mehr singen. Auf ihrer Jahresversammlung verbreiteten sie Zuversicht. Vor allem für die jungen Leser gibt es neue Pläne.

Ludwigsburg (dpa/lsw) – Auch als Antwort auf Lügenpresse-Vorwürfe von Populisten haben die Südwest-Verleger in Baden-Württemberg eine Imagekampagne für das Medium Zeitung beschlossen. Die Initiative mit dem Titel «Jedes Wort wert» soll helfen, das Ansehen der Presse zu verbessern – «gerade in einer Zeit, in der wir zunehmend Angriffen ausgesetzt sind», sagte der Präsident des Verbandes der Südwestdeutschen Zeitungsverleger (VSZV), Valdo Lehari jr., am Freitag in Ludwigsburg.

«Die Zeitung müsste spätestens jetzt erfunden werden», sagte Lehari jr. in einer Rede vor Verlegern und Politikern mit Blick auf Forderungen nach glaubwürdigen Informationen. Er äußerte sich optimistisch über die Lage auf dem Zeitungsmarkt. «Wir haben sehr gute Leistungswerte. Wir haben noch nie so viel Reichweite gehabt», sagte er. Sehr gut entwickele sich die Leserschaft vor allem bei den Jugendlichen, die digitale Angebote der Zeitungen vermehrt abrufen würden.

Angesichts von rückläufigen Auflagen bei den Zeitungen warnte der Geschäftsführer der Schwäbischen Zeitung, Kurt Sabathil, davor, immer nur das «traurige Lied der Verluste» zu singen. Sabathil sieht insgesamt mehr Akzeptanz bei Nutzern, für Inhalte im Internet auch zu bezahlen. «Das Bewusstsein ist stärker geworden», sagte er. Es sei ein «historischer Fehler» gewesen, Informationen in den Anfängen des Internets gratis zur Verfügung zu stellen.

Zugleich forderten die Verleger politische Unterstützung für das Pressewesen. Regierungssprecher Rudi Hoogvliet sagte bei der Versammlung, dass vor allem Kinder und Jugendliche stärker an das klassische Medium Zeitung herangeführt werden sollten. Der Verband setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, dass jede Schulklasse im Land ein Zeitungsabonnement erhält. Hoogvliet dämpfte aber die Erwartungen. «Das wäre, glaube ich, eine Überforderung», sagte Hoogvliet mit Blick auf etwa 52 000 Schulklassen. Trotzdem solle mehr als bisher getan werden.

Die Verleger plagen aber auch andere Sorgen – so zum Beispiel, dass sie auf dem Land wegen des Mindestlohns oft kaum noch Zusteller der Zeitungen finden. Ihre Kritik richtet sich auch dagegen, dass Kommunen zeitungsähnliche Amtsblätter herausgeben und so Anzeigen vom Werbemarkt abziehen.

Traditionell ist der Rückgang bei der Zeitungsauflage im Südwesten weniger stark als im Bundesdurchschnitt. Im vierten Quartal 2016 wurden täglich rund 1,8 Millionen regionale und lokale Abonnementzeitungen - inklusive ePaper - verkauft. Das war ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,14 Prozent.

Bundesweit lag dieser Wert bei knapp drei Prozent (2,98). In Deutschland nutzen nach Branchenangaben 85,5 Prozent oder 60 Millionen Menschen über 14 Jahre regelmäßig Nachrichten und Informationen aus Zeitungsprodukten. Rund zehn Millionen Menschen würden Zeitungen online lesen.

Wettbewerb Jobmotor 2016 der Badischen Zeitung - Viele neue Jobs zum Jubiläum

11. Runde im Wettbewerb Jobmotor erfolgreich

Genau 873 Arbeitsplätze haben die 46 Firmen geschaffen, die am Wettbewerb Jobmotor 2016 der Badischen Zeitung und ihrer Partner teilgenommen haben. Das sagte BZ-Herausgeber Thomas Hauser anlässlich der Preisverleihung am Freitag in der Meckelhalle der Sparkasse Freiburg. "Der Eindruck, dass immer nur Arbeitsplätze abgebaut werden, ist falsch", betonte er. Vor allem der Mittelstand schaffe viele Stellen, das gehe aber geräuschlos vor sich.

Der Jobmotor wird in mehreren Kategorien vergeben. Er geht an Unternehmen aus dem Südwes-ten Baden-Württembergs, bei denen der Zuwachs an Arbeitsplätzen besonders groß ist, sowie an Betriebe, die pfiffige Ideen haben, wie man Mitarbeiter findet und an das Unternehmen bindet. Un-terschieden wird zwischen kleinen Firmen (ein bis 19 Beschäftigte), mittleren (20 bis 199 Mitarbeiter) und größeren (mehr als 200 Beschäftigte).

Gleich zwei Sieger gibt es in der Kategorie über 200 Mitarbeiter. Es sind die beiden Automobilzulieferer WST in Löffingen und SMP in Bötzingen. Den Preis in der Kategorie bis 200 Mitarbeiter gewann die Freiburger Firma Leaserad, die damit erneut einen Preis errang. In der Kategorie der kleinen Firmen geht der Jobmotor 2016 an das Autohaus Böhler in Schopfheim.

Dem vielschichtigen Thema Heimat widmet das Medienunternehmen Heilbronner Stimme ab sofort unter dem Motto "Meine Heimat – unsere Region" drei Monate lang einen redaktionellen Schwerpunkt. Der Startschuss fiel am Mittwoch, den 29. März, mit einer 24-seitigen Sonderbeilage. In der Zeit von 30. März bis 29. Juni läuft dann täglich in Print und auf Stimme.de die dreimonatige Heimatserie. Darüber hinaus ist für den Herbst ein Rezeptheft mit Ideen von Lesern und Spitzenköchen geplant. Den Abschluss bildet eine regionale Reisemesse am 18. und 19. November in der Kreissparkasse Heilbronn.

Was bewegt die Menschen in der Region Heilbronn? In der neuen Online-Serie "Noch Fragen?" gehen Redakteure der Heilbronner Stimme den Fragen und Themenideen ihrer Leser nach. Das besondere daran: Die Leser können auch darüber abstimmen, welches Thema die Redakteure als nächstes recherchieren sollen. Fragen, die nicht in der Abstimmung gewinnen, werden in der Redaktion ebenfalls geprüft.

Die erste Runde von "Noch Fragen?" ist bereits vorbei. Gewonnen hat mit deutlicher Mehrheit eine Frage zum Heilbronner Untergrund: "Gibt es ein Tunnelsystem unter Heilbronn?" Als Antwort darauf haben die Reporter der Heilbronner Stimme eine Geschichte mit 360°-Bildern und Karten re-cherchiert. Und das Ergebnis kommt bei den Nutzern sehr gut an: www.stimme.de/tunnel.

Eine Tageszeitung der anderen Art hielten die Leser der SÜDWEST PRESSE (Ulm) am 28. März in den Händen. Mit 25 gebuchten Sonderplatzierungen hieß es "ausverkauft“. Sämtliche belegbaren Anzeigenflächen wurden in einer konzertierten Aktion und einem attraktiven Pricing vermarktet. "Wir wollten zeigen, welche Wirkung Printwerbung hat und wie kreativ diese sein kann“, erklärt Marcel Kimmling, Verkaufsleiter der SWP.
Entstanden ist so eine Leistungsschau der gedruckten Zeitung mit einem bunten Strauß an Spezialitäten wie Half-Covers, Flexform- oder Tunnelanzeigen. „Trotz der theoretisch täglich möglichen Buchbarkeit haben wir in dieser vollumfänglichen Art und Weise mit der heutigen SÜDWEST PRESSE eine Besonderheit geschaffen“, so Kimmling weiter. Die Zielsetzung ist klar: „Gerade im sich wandelnden Werbeumfeld und vor dem Hintergrund des geänderten Mediennutzungsverhaltens der Menschen ist die gedruckte Zeitung eine unverzichtbare Konstante, die nach wie vor begeistert und – genau das ist für den Handel wichtig – verkauft!“, ergänzt der 39-Jährige.

Die Heilbronner Stimme stärkt ihre Führungsmannschaft mit zusätzlicher digitaler Kompetenz. Zum 1. April 2017 beginnt Heiner Ulrich (49) auf der neu geschaffenen Stelle des Chief Digital Officer (CDO) und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Ihm untersteht neben der klassischen IT auch die Abteilung Digitale Medien, in der die digitalen Produkte und Portale angesiedelt sind. Zudem wird er die digitalen Beteiligungen verantworten und weiterentwickeln.

Nach der erfolgreichen Einführung und Etablierung des Familienmagazins StadtLandKind erweitert die DiesbachMedien GmbH ihre Angebotspalette.

Die gefragten Inhalte und Reportagen aus dem Magazin sollen nun auch für andere Verlage zugänglich gemacht werden. Das gilt für einzelne Artikel ebenso wie für das gesamte Produkt bei dem ein Lizenzvertrag vereinbart werden kann.

Das Familienmagazin StadtLandKind bildet das pralle Familienleben ab. Schwierige, ernste, trauri-ge, witzige und komische Themen treffen damit genau den Nerv der Leserschaft. Das sind natürlich in erster Linie Familien, Mütter, Väter, Paten, Großeltern – aber auch Lehrer, Kinderärzte, Hebammen etc.

Rechtzeitig vor den Infotagen in den weiterführenden Schulen veröffentlicht die Heilbronner Stimme einen Stimme-Schulatlas. Online und Print informiert er über das schulische Angebot, unter dem die Eltern der Viertklässler in Stadt- und Landkreis Heilbronn und im Hohenlohekreis die Auswahl haben.

In der Zeitung zeigt eine Panorama-Seite die Heilbronner Schullandschaft als Landkarte, alle öffentlichen und privaten Schulen beschreiben kurz ihr Profil, ihre Extra-Angebote, sie informieren über die Größe ihrer Schule, die Zahl der fünften Klassen und den Tag der offenen Tür. Die Qual der Schulwahl und die Bedeutung der Grundschulempfehlung werden beschrieben, ein Artikel charakterisiert idealtypisch Schüler von Gymnasium und Gemeinschaftsschule, Real- und Werkrealschule. Die Lokalausgaben veröffentlichen kleinere Schullandkarten mit den weiterführenden Schulen in ihrem Einzugsgebiet.