Die deutschen Zeitungsverleger rechnen in diesem und im nächsten Jahr mit politischen Entscheidungen der EU, die ihre Geschäfte deutlich erleichtern. Geplant sei eine Modernisierung des Urheberrechts für Verlage, sagte der Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbandes (ENPA), Valdo Lehari jr., am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Zudem werde eine Senkung der Mehrwertsteuer für Internetausgaben von Zeitungen von 19 auf 7 Prozent erwartet, sagte der 62-Jährige. Er ist auch Vorsitzender des Verbandes Süddeutscher Zeitungsverleger (VSZV), die am Freitag in Stuttgart zu ihrer Jahrestagung zusammenkamen.

So sollten künftig Internetzeitungen wie die gedruckten Exemplare mit einem geringeren Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent belegt werden. Bisher werden digitale Ausgaben als Dienstleistungen behandelt und mit dem höheren Satz von 19 Prozent besteuert, wie Lehari kritisierte. Bei einer Senkung könnten digitale Produkte künftig leichter auf den Markt kommen.

Die Schwäbische Zeitung hat die Marke von 1000 Followern bei Instagram geknackt. "Es freut uns sehr, dieses Ziel in so kurzer Zeit erreicht zu haben", sagt Yannick Dillinger, Leiter Digitales bei der Schwäbischen Zeitung. Im Süden Baden-Württembergs nutzen bislang nur wenige Verlage Instagram als Kommunikationskanal. Dabei birgt Instagram mit aktuell mehr als 9 Mio. Nutzern in Deutschland ein hohes Potenzial - besonders bei den unter 30-Jährigen. Im Vergleich zu anderen regionalen Tageszeitungs- Verlagen im Südwesten Deutschlands liegt die Schwäbische Zeitung mit mehr als 1000 Followern weit vorn.

Der Instagram-Account schwaebische.de ist erst im Oktober des vergangenen Jahres an den Start gegangen. Innerhalb von 21 Wochen gelang es der Redaktion, gemeinsam mit den Volontären und jungen Kollegen von Schwäbisch Media, den Account zu etablieren. Knapp 70 Fotos und Videos hat die Schwäbische in diesem Zeitraum veröffentlicht, darunter auch 15 Sekunden lange Nachrichtenvideos - wie jüngst bei den Anschlägen in Brüssel. "Wir möchten den Account dazu nutzen, auch neue Formate wie Kurz-Clips auszuprobieren", erklärt Dillinger.

Seit diesem Wochenende ist eine neue Bestmarke erreicht: Mehr als 50.000 Menschen haben auf der Facebook-Seite der Heilbronner Stimme auf "Gefällt mir" geklickt. Das Medienunternehmen Heilbronner Stimme belegt damit einen Spitzenplatz unter den deutschen Regionalzeitungs-Verlagen. Als Facebook-Fans der Stimme erhalten die Nutzer mehrmals am Tag spannende und unterhaltsame Neuigkeiten aus der Region und der Welt – und natürlich können sie die Beiträge kommentieren, teilen und liken.

Mit über 50.000 Facebook-Followern sind die Stuttgarter Nachrichten (StN) die reichweitenstärkste Regionalzeitung auf Facebook in Baden-Württemberg. Im Januar 2016 lag das Blatt im nationalen Vergleich von Storyclash in den Top50 – als einzige Tageszeitung aus Baden-Württemberg.

Dazu Christoph Reisinger, Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten: "Dieser Erfolg bestätigt den Ansatz unserer Redaktion, die Fragmentierung der Leserschaft als Chance zu begreifen. Wir liefern offenkundig auch den Lesern unserer digitalen Angebote passgenau das, was sie interessiert. Ich bin zuversichtlich, dass es uns so gelingt neue Leser dauerhaft an unsere Zeitung zu binden."

Das SÜDKURIER Medienhaus hat die eCommerce-Initiative "LieblingsLaden" (www.lieblingsladen.de) gestartet. Aus bisher 20 Städten von Villingen-Schwenningen bis Markdorf sind lokale Händler mit dabei, die ihre Produkte jetzt auch im Internet zur Reservierung anbieten. Weitere zehn Städte werden folgen.

Die Händler sind nicht mit klassischen Online-Shops oder im Rahmen eines regionalen Marktplatzes bei LieblingsLaden vertreten, sondern mit individuellen Händlerseiten, die alle mit der sogenannten Click & Collect-Funktion ausgestattet sind. Das heißt, der Verbraucher kann sich online über die Produkte seines LieblingsLadens informieren, diese reservieren und dann im Geschäft vor Ort kaufen.

"WISSENtanken" heißt die vierteilige Lernreihe des Schwarzwälder Boten für Schüler, Auszubildende und Studenten, innerhalb der von September bis Dezember monatlich ein Vortrag in der Stadthalle Balingen stattfindet. Die Vortragsreihe steht unter dem Motto "Techniken des Lernens". Renommierte Referenten geben den jungen Zuhörern wertvolle Tipps für einen erfolgreichen schulischen und beruflichen Werdegang.

Im September referierte Christian Bischoff, ehemaliger Basketball-Profispieler und -Trainer, zum Thema Willenskraft. Der Vortrag von René Borbonus folgte im Oktober. Von dem Rhetorikspezialisten erfuhren die Zuhörer, wie man mit Sprachstil und sicherem Auftreten ein gelungenes Referat oder eine packende Rede hält.

Die Stuttgarter Nachrichten haben am 24. November eine große Imagekampagne gestartet. Mit der zentralen Botschaft "Ich weiß Bescheid" wird die Positionierung der Stuttgarter Nachrichten als bedeutende Großstadt- und Regionalzeitung, die nah am Tagesgeschehen und nah am Leser ist, gestärkt und die Marke weiter aufgeladen.

Die insgesamt vier Motive der Kampagne werden in den nächsten Wochen in Print, Online, Außenwerbung und Direktmarketingaktionen zu sehen sein. Die Motive spiegeln relevante Themen der Stuttgarter Nachrichten wider. Flankiert werden die Maßnahmen durch einen Radiospot für den regionalen Hörfunk.

Die "Pforzheimer Zeitung" gilt seit Jahren als Seriensieger beim European Newspaper Award. Mit insgesamt neun Auszeichnungen bei der diesjährigen 17. Auflage des Wettbewerbs stellt die PZ allerdings ihre bisherigen Erfolge in den Schatten.

Im Pforzheimer Medienhaus war die Freude trotz der besorgniserregenden Nachrichten in der vergangenen Woche riesig. "Es bedarf angesichts des medialen Strukturwandels und der sozialen und gesellschaftlichen Aufgeregtheiten auch einer gehörigen Portion gesunden Selbstbewusstseins, um bestehen zu können", sagt Verleger und Herausgeber Albert Esslinger-Kiefer und stellt deshalb fest: "Der Redaktion und den Mediengestaltern gilt ein besonderes Kompliment; sind sie doch mit großem Engagement dabei, die Leser immer wieder mit Award verdächtigen Seiten zu überraschen." Thomas Satinsky, geschäftsführender Verleger der "Pforzheimer Zeitung" verweist auf das Zusammenspiel von Text und Layout moderner Zeitungsproduktion: "Wir verstehen Journalismus als eine Komposition aus Texten, Fotos, Grafiken und pfiffigen Ideen. Und ganz offensichtlich sieht dies die sehr fachkundige Jury beim European Newspaper Award ebenso. Darauf sind wir stolz!"

Unter dem Claim "Für Menschen, die eine Meinung haben" hat die Stuttgarter Zeitung eine neue Imagekampagne gestartet. Im Mittelpunkt stehen Stuttgarter Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft.

Ziel der neuen Kampagne ist es, die Positionierung der Stuttgarter Zeitung als Regionalzeitung mit überregionalem Qualitätsanspruch zu stärken. Als Testimonials konnten Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück, die gebürtige Stuttgarter Schauspielerin Natalia Wörner und der frühere VfB-Spieler Cacau gewonnen werden. "Mit der Kampagne investieren wir in die Marke Stuttgarter Zeitung und kommunizieren klar ihre Kompetenz: umfassende Information auf hohem Niveau", so Herbert Dachs, Geschäftsführer der Stuttgarter Zeitung, "Durch die Positionierung der Motive an zentralen Punkten im Verbreitungsgebiet wird die Zeitung außerdem in der Stadt und den Landkreisen sichtbarer."

Eine Fördersumme in Höhe von 2000 Euro hat der Schwarzwälder Bote für sein Projekt Tablet-Schule von der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg erhalten. Die Initiative, die sich für Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen einsetzt, bewertete das Projekt sehr positiv.

Bei der Tablet-Schule handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem Schüler den Umgang mit einem Tablet und dem ePaper des Schwarzwälder Boten im Unterricht erlernen. Knapp 150 Schüler der Klassen 7, 8 und 9 der Falkenrealschule Freudenstadt nahmen kürzlich mit ihren Lehrern an der Tablet-Schule des Schwarzwälder Boten in Zusammenarbeit mit der Volksbank Horb-Freudenstadt und dem medienpädagogischen Institut Promedia Wolff teil. Für den Projektzeitraum vom 5. bis 30. Oktober stellte der Verlag der Schule 30 Tablets und für jeden Schüler einen ePaper-Zugang zur Verfügung. Promedia Wolff bot den Lehrern umfassendes Unterrichtsmaterial an.