Die größte Wochenzeitung der Region Heilbronn/Hohenlohe bringt frischen Wind ins Wochenende. Ab Oktober wird die bisherige Sonntagsausgabe der Wochenzeitung aus dem Medienunternehmen Heilbronner Stimme bereits im Laufe des Samstags in die Briefkästen der Region kommen. Der Vorteil: Die Leser wissen künftig schon früher, was am Wochenende los ist. Das echo am Mittwoch wird weiterhin wie gewohnt erscheinen.

Regionale Veranstaltungshinweise, Einkaufsplanung, Unterhaltung – eine Leserbefragung im vergangenen Jahr hat eindeutig belegt, dass die echos mit diesen Pluspunkten auch über 17 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen eine treue Leserschaft in der Region haben. Auch die Anzeigen darin und die Beilagen werden als wertvolle Verbraucherinformationen sehr gern genutzt.

Mehr als 40 000 Freunde hat der "Mannheimer Morgen" mittlerweile auf Facebook. Damit liegt die Zeitung in dem sozialen Netzwerk weiter auf Rang eins unter den Nachrichtenseiten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Dirk Lübke, Chefredakteur des "Mannheimer Morgen" freut sich über die Erfolgsgeschichte: "Auf Facebook verbreiten wir unsere Nachrichten mit einer rasch steigenden Reichweite und können eigene Themen setzen."

Derzeit hinterlassen die Nutzer durchschnittlich knapp 200 Kommentare pro Tag unter den Facebook-Beiträgen der Redaktion. Die Zahl der interagierenden Personen liegt zwischen 20 000 und mehr als 40 000 pro Woche. So viele Nutzer markieren Beiträge mit "Gefällt mir", teilen sie, hinter- lassen Kommentare oder nutzen etwa die bereitgestellten Links. Die Gesamtbeitragsreichweite einer Woche liegt zwischen 200 000 und 400 000 Nutzern.

Die Tochterfirma der Pforzheimer Zeitung "INFO – Das Magazin Pforzheim" hat dieses Jahr erstmalig das kostenlos erhältliche Magazin "Mein Karrierestart" veröffentlicht. Auf 138 Seiten finden sich nützliche Tipps für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz und die aktuelle berufliche Situ-ation in der Region. In einem Sonderteil werden Schulen & Hochschulen behandelt. Erfahrungsberichte von aktuellen Azubis und Schülern sollen den Lesern zusätzliche Impulse geben.

Die Inhalte sind ebenfalls online abgebildet. Jugendliche sollen sich primär vom digitalen Portal www.mein-karrierestart.info angesprochen fühlen und in kurzen Ausbildungsvideos erfahren, welche Firmen und Ausbildungsberufe am besten zu ihnen passen. In den Videos erzählen Azubis dem Nutzer auf Augenhöhe von Ihrem Beruf und ihren Tätigkeiten im Betrieb.

Weltklasse hat das Angebot deutscher Zeitungen für Kinder und Jugendliche: Beim World Young Reader Prize des Weltverbands der Zeitungen und Nachrichtenmedien WAN-IFRA (Paris/Frankfurt am Main) wurden heute erneut zwei Titel aus Deutschland ausgezeichnet.

Je ein erster Preis geht an die "Heilbronner Stimme" in der Kategorie "Digital First" und an die "Schwäbische Post"/ "Gmünder Tagespost" (sdz, Aalen) in der Kategorie "Marke" (Brand). Die "Heilbronner Stimme" ist mit ihrem Projekt "4. Dezember 1944" siegreich: Hier konnten - vor allem zahlreiche junge - Leser und Nutzer mobil per WhatsApp am 4. Dezember 2014 minutengenau mitverfolgen, was geschah, als ihre Stadt 70 Jahre zuvor im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Die Jury würdigte die Aktion als "innovativ, einfach, mitreißend und hervorragend umgesetzt". Die "Schwäbische Post"/ "Gmünder Tagespost" wird für ihre "Mini-WM" geehrt, bei der Schulkinder aus dem Verbreitungsgebiet an zwei Tagen im Sommer 2014 ihre eigene Fußball-Weltmeisterschaft austrugen und klassenweise jeweils ein Nationalteam bildeten. Dies sei, so die Jury, eine hervorragend organisierte Familienveranstaltung, die zur Markenbildung beitrage.

Elisabeth Frate, die Verlegerin des "Schwäbischen Tagblatts" in Tübingen, hat die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten. Mit dieser persönlichen Auszeichnung würdigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann ihr Engagement für das Zeitungs- und Verlagswesen sowie für kranke Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg. Die Staufermedaille wird seit 1977 vergeben und ist eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Baden-Württemberg.

Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen, überreichte die Medaille am 1. Juli in Tübingen. Er nannte die 1945 geborene Elisabeth Frate "eine Persönlichkeit, die sich für eine starke und vielfältige Presselandschaft und das Miteinander im Land einsetzt". In zweiter Generation habe sie mit Verleger und Chefredakteur Christoph Müller das Erbe der Väter Will-Hanns Hebsacker und Ernst Müller weiterentwickelt und eine "Lokalzeitung mit unverwechselbarem Charakter geschaffen, die weit über die Grenzen Baden-Württembergs bekannt wurde". Das "Schwäbische Tagblatt" sei eine "Talentschmiede für Journalisten" und "unabhängige und meinungsstarke Zeitung", wie er schon als Student in Tübingen mitbekommen habe. Der Regierungs-Vize bekannte sich zur Presse: "Die Zeitung ist und bleibt das Leitmedium der Deutschen." Sie habe laut einer Allensbach-Umfrage die höchste Glaubwürdigkeit der Medien. Schmid betonte: "Es braucht Verleger, die den Zeitungsmachern Raum für ihr Schaffen geben."

Schon über 100.000 Facebook-Fans hat die Mannheimer Mediengruppe Dr. Haas mit ihren Nachrichtenportalen.
Dabei verteilen sich die aktuell 107.437 Fans (Stichtag 29.7.) auf die fünf Facebook-Gruppen der Zeitungstitel (Mannheimer Morgen, Fränkische Nachrichten, Bergsträßer Anzeiger, Schwetzinger Zeitung und Südhessen Morgen) sowie die drei Gruppen der Reichweitenportale Mannheim24, Heidelberg24 und Ludwigshafen24.

startbahnsüd.de - die Ausbildungsplattform von morgen

Videos informieren Schulabgänger über ihre Möglichkeiten

Am 17. Juni wurde startbahnsüd.de, die neue Ausbildungsplattform der anderen Art, gelauncht. Statt mit Anzeigen oder PR-Texten zu informieren, werben Unternehmen emotional über Bewegtbild um neue Auszubildende. Was sich nach einem einfachen Konzept anhört, findet in der Verlagsbranche großen Anklang. Schwäbisch Media ist bereits mit mehreren Verlagen im Bundesgebiet in Verhandlungen, die sich für das neue Produkt als White-Label-Lösung interessieren. Auch Ausbildungsbetriebe waren bereits vor Einführung des Produkts von startbahnsüd.de überzeugt. Rund 60 Videos sind schon auf der Plattform vertreten.

Schwäbisch Media kooperiert als erstes regionales Medienhaus mit SIMSme, um Nachrichten der Schwäbischen Zeitung per Push-Mitteilung zu verbreiten.

Leserinnen und Leser der Schwäbischen Zeitung haben seit Mitte Mai die Möglichkeit, die wichtigsten Nachrichten aus der Region als Push-Mitteilungen auf ihrem Smartphone zu empfangen. Eine Premium-Partnerschaft zwischen der Schwäbischen Zeitung und SIMSme, dem Messenger der Deutschen Post, macht es möglich.

Als einer von nur wenigen deutschen Verlagen und als erstes regionales Medienunternehmen überhaupt bietet die Schwäbische Zeitung von nun an verschiedene Nachrichtenkanäle in der SIMSme-App an. Der User kann sich entscheiden, ob er Nachrichten aus dem Süden, der Politik, der Wirtschaft, dem Panorama, dem Sport, der Kultur oder dem Wissen abonnieren möchte - oder gleich aus allen Ressorts. Sobald es etwas Spannendes gibt, schickt die Schwäbische Zeitung die Nachricht als Push-Benachrichtigung aufs Smartphone.

Die Nutzer erhalten eine kurze Zusammenfassung und einen Link, der zu entsprechenden Artikeln auf schwäbische.de führt. Außerdem können Nutzer die Nachrichten an ihre Kontakte weiterleiten.

Der "Mannheimer Morgen" hat eine eigene Satireseite in seinem Online-Auftritt "Morgenweb" gestartet. Die Rubrik "Morgengrauen – Satirisches aus Morgenland" nimmt Themen aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar aufs Korn – und das mit Erfolg. Bereits der erste Morgengrauen-Artikel "Sensationsfund: Bauarbeiter entdeckt Siedlung "Ludwigshafen" unter hässlicher Hochstraße" wurde in den ersten Tagen über 60.000 Mal aufgerufen. Bei Facebook erreichte der entsprechende Post 230.000 Nutzer und wurde über 700 Mal geteilt.

"Neben seriösen und fundiert recherchierten Nachrichten aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar ist uns ein unterhaltendes Element im Morgenweb wichtig", erklärt Matthias Schmeing, Leiter der Online-Redaktion. Die Artikel werden dabei klar als Satire gekennzeichnet, damit sie die Leser in den richtigen Kontext setzen können. "Reichweite erzielen wir mit unseren Satire-Beiträgen besonders über den Facebook-Auftritt des "Mannheimer Morgen". Wir merken, dass wir mit unseren Texten einen Nerv treffen", so Matthias Schmeing.

Im Streit um Nachbesserungen am gesetzlichen Mindestlohn hat Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) den Zeitungsverlegern Unterstützung zugesagt. Er könne sich vorstellen, dass die pauschale Sozialabgabe des Arbeitgebers für Zeitungsausträger gesenkt werde. "Wir sind für diesen Vorschlag aufgeschlossen", sagte Schmid am Freitag bei der Jahrestagung des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) in Pforzheim.

Die Verlage zahlen den Austrägern neben dem Mindestlohn von 8,50 Euro die Sozialabgabe und zumeist einen Nachtzuschlag, was sich laut VSZV auf 11,73 Euro in der Stunde summiert. Der Kompromissvorschlag sieht vor, dass geringfügig beschäftige Austräger steuerrechtlich wie haushaltsnahe Dienstleister, also etwa Putzfrauen, eingestuft werden. Dadurch würde die Sozialabgabe um mehr als die Hälfte sinken.